Das Alte ist gestorben, aber das Neue kann nicht geboren werden.
"Eine Krise besteht darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann." (Antonio Gramsci, 1891 – 1937, ital. Schriftsteller und Philosoph)
Genau darum stecken wir in einer echten Krise [krínein, altgriech.: trennen,(unter-)scheiden] und bleiben auch darinnen gefangen. Am Alten festhalten wenn es bereits gestorben ist, bindet nur die Energien die es für einen neuen Aufbruch braucht. Aber wie sieht man ein, dass etwas tot ist, wenn man doch so daran hängt?
Das Neue ist immer spannnend, wenn man doch wüsste was es mit sich bringt. Aber neu ist nur das, was wir jetzt nicht schon kennen, also wirklich unbekannt und überraschend ist. Trauen wir uns das zu?
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